Warum beginnt Veränderung mit Akzeptanz?

Aktualisiert: 23. Juni 2021



Akzeptanz steht am Anfang eines jeden Veränderungs-Prozesses. Wird diese Arbeit nicht ordentlich erledigt, stehen Veränderungen, die der Klient angeht und die ihm sicherlich auch mit professioneller Begleitung gelingen können, auf eher wackeligen Beinen. Und aus meiner Erfahrung als Coach ist es dabei auch relativ egal, ob es sich bei dem Veränderungswunsch des Klienten eher um ein "Weg-von" handelt oder um ein "Hin-zu".


Ich gebe meinen Klient*innen gerne das Bild eines runden Drehtischs in einem chinesischen Restaurant. Kennst Du die? Wenn der Tisch vollgestellt ist mit tollen Köstlichkeiten und man einfach nur den Tisch drehen muss, damit eine andere Leckerei direkt vor dem eigenen Teller erscheint? Meist wollen die Menschen, die zu mir kommen, ja irgendetwas. Und das ist dann so, als würden sie auf den übervollen Tisch noch was anderes stellen wollen.

Aber der Tisch ist zu voll.


Das soll bedeuten, dass man erstmal das, was auf dem Tisch ist, anschauen (= akzeptieren) muss, um danach zu entscheiden, ob es weiterhin Bestandteil des Lebens sein soll. Was man nicht mehr mag, kann vom Kellner abgeräumt werden. Und wenn der Tisch leer(er) ist, kann man etwas Neues darauf stellen (lassen).


Was bedeutet Akzeptanz für Dein Leben?

  • Ich akzeptiere alle Umstände in meinem Leben, wie sie nun mal gerade sind

  • Ich mache keine Vorwürfe oder Schuldzuweisungen! Weder mir, anderen, dem Leben, und schon gar nicht Gott und der Welt.

  • Ich mache mich selbst nicht runter. Die wichtigste Regel überhaupt!

  • Ich steige aus dem "Opferspiel" aus

  • Ich akzeptiere alle Gefühle und Gedanken, die mit der Situation in meinem Leben verbunden sind

Indem ich das alles akzeptiere, gelingt es mir, DEN WIDERSTAND (gegen die Situation) LOSZULASSEN. Das zeigt sich im Körper durch ein tiefes Ausatmen, manchmal auch einen Seufzer.

Akzeptanz und Loslassen sind eng miteinander verbundene Energien. Sie gehören zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Wenn ich mit dem Loslassen anfange, komme ich auch immer mehr in die Akzeptanz, das wiederum bringt mich wieder ins Loslassen undsoweiter undsoweiter.


Du willst beispielsweise eine neue Wohnung. Du hasst deine jetzige Wohnung. Vielleicht hast du sie mit einem Partner geteilt, der nun nicht mehr da ist. Du sagst, die Wohnung ist zu teuer. Oder sie ist dir auf einmal zu klein geworden. Oder zu laut. Die Nachbarn sind ein ständiger Quell von Ärger, du regst dich jeden Tag über alles auf, was sie tun. Erst wenn Du diesen Teufelskreis erkennst und loslässt, praktizierst Du Akzeptanz.


Anderes Beispiel: Du fühlst dich an deinem Arbeitsplatz nicht mehr wohl. Die Kollegen sind auf einmal nur noch nervig. Du vermisst Anerkennung von deinen Vorgesetzten, die sie dir aus welchem Grund auch nicht mehr zu geben scheinen. Deine Stimmung wird schlechter, du wirst pampiger, ungerechter, machst mal krank ... Das wiederum merken die anderen. Der Teufelskreis beginnt.


Jetzt stell dir bitte vor, wie jemand mit diesen negativen Energien in seiner Aura zu einem Vorstellungsgespräch für einen neuen Job oder zu einem Besichtigungstermin für eine neue Wohnung geht. Mal ehrlich: Würdest du als Vermieter so einem miesepetrigen Menschen deine Wohnung vermieten? Du hast schließlich die Wahl: Es gibt unter den Bewerbern auch welche, die richtig gute Laune verbreiten. Oder als Chef. Auch da gibt es schließlich eine Auswahl an Menschen, die sich auf den Job beworben haben. Und selbst, wenn du es als Chef oder Vermieter niemals benennen könntest, warum du einem Bewerber den Vorzug vor einem anderen gibst: Letztlich ist es ein Gefühl von Sympathie - ob die "Chemie stimmt", wie man so schön sagt.


Akzeptanz bedeutet auch Wertschätzung

In beiden Fällen geht es bei der Akzeptanz also erstmal darum, das, was da ist, wertzuschätzen. Dankbarkeit zu empfinden. Hey, ich habe eine Wohnung, auch wenn sie klein oder laut ist. Hey, ich habe einen Job und kann mir leisten, was ich brauche. Das ist in beiden Fällen deutlich mehr, als die allermeisten Menschen auf diesem Planeten sagen können. Schließlich hat man ja auch mal "JA" gesagt - zu der Wohnung, dem Job, den Umständen ... und auf dieses "JA" sollte man blicken.


Mit der Akzeptanz fange ich an loszulassen. Schlechte Gedanken und Gefühle. Erwartungen. Ich verlasse langsam, aber sicher die "Opferrolle", in die ich mich selbst manövriert habe, und gewinne wieder Macht über mein Leben. Ich beschließe - da die Situation ja in dem Moment nun immer noch so ist, wie sie nun mal ist - das Beste aus ihr zu machen. Damit nehme ich das Steuer meines Lebens wieder selbst in die Hand.


Wenn man diese Entscheidung für Akzeptanz trifft, dann geschieht das Wunder: Man wird ruhiger. Freundlicher. Ausgeglichener. Und vielleicht - ganz sicher sogar - spüren die anderen Menschen um einen herum diese neuen Vibes, die man aussendet. Und dann besteht auf einmal die Chance, dass ein Kollege sagt: "Hattest du nicht mal gesagt, dass du eine neue Wohnung suchst? Ich wüsste da vielleicht was ..."


Das nenn ich mal eine Veränderung von Energien!


 

Hast du Interesse, dein Energiefeld zu reinigen und dich in bessere Schwingungen versetzen zu lassen?


Mein Name ist Corinna Agrusow. Ich bin Quanten-Coach und habe meine Praxis-Räumlichkeiten in Maintal-Hochstadt bei Frankfurt am Main. Einen Überblick über meine Angebote findest Du >> hier.

Ruf mich an: 0173- 342 07 21 und lass uns einen Termin vereinbaren. Es ist nur ein Telefonat, kein Flug zum Mond!


 

Bildnachweis: Dank an Wix, Canva und Pixabay für die in meinen Blog-Beiträgen verwendeten Fotos!



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