Warum du Coaching nicht den Chefs überlassen solltest

Aktualisiert: 14. Juli 2021





Die meisten Menschen sind leider noch immer der Auffassung sind, dass Coaching oder Beratung nur etwas für Sportler und Führungskräfte seien. Nein, denn die Themen, bei denen Führungskräfte möglicherweise eine/n Coach zu Rate ziehen, sind keine Themen, die ihnen allein vorbehalten sind. Denn das, was Führungskräfte in ihrem Beruf so umtreibt, sind doch schließlich Themen, mit denen sich die allermeisten Menschen in ihrem Berufsumfeld ebenfalls konfrontiert sehen.


Ansatzpunkte für (d)ein Coaching am Arbeitsplatz:

  • schlechte Kommunikation

  • mangelndes Vertrauen

  • schlechtes Betriebsklima

  • Gefühl von Unter- oder Überforderung

  • Grenzen ziehen

  • eine Distanz zwischen dem eigenen SEIN und TUN herstellen

  • abends nicht abschalten und entspannen können

  • Mobbing

  • mentale Fitness

  • körperliche Fitness

  • ...und diese Liste ist garantiert nicht vollständig.


 

Hier schreibt Corinna Agrusow

Ich bin seit 2006 selbstständig als Coach, Trainerin und Beraterin tätig. Ursprünglich komme ich aus der Kommunikations-Beratung - und in diesem Bereich berate ich nach wie vor meine Klienten sehr gerne. Vor allem Kommunikationsprobleme am Arbeitsplatz sind ja nun nicht gerade selten, nicht wahr?

Mein Angebot kannst Du >>hier kennenlernen



 

Mit Coaching Probleme am Arbeitsplatz lösen

Egal, mit welchem Thema man sich am Arbeitsplatz herumschlägt – Aussitzen ist nicht wirklich eine Lösung! Für „normale“ Angestellte schon gar nicht, denn diese können in der Regel nicht einfach kraft ihrer Stellung mal eben die Spielregeln ändern, wie es manche Führungskraft tun kann.


Du kennst bereits viele Lösungswege

Erinnere dich an Themen, an unschöne Situationen, die du in deinem Berufsleben bereits gehabt hast:

  • Wie bist du damit fertig geworden?

  • Welche Lösungswege hast du ausprobiert?

  • Was hat dann am Ende des Tages für dich funktioniert?

Es ist recht wahrscheinlich, dass du IRGENDETWAS GETAN hast. Ein Gespräch gesucht. Den Betriebsrat gefragt. Oder Freunde. Innerhalb der Firma den Arbeitsplatz gewechselt. Oder die Firma ganz verlassen. Oder, oder, oder … irgendetwas wirst du doch getan haben, oder?


Nichts-Tun ist keine Lösung bei Krisen am Arbeitsplatz

Wenn nicht, wirst du die Erfahrung gemacht haben, dass sich von allein leider meist die Umstände nicht ändern. Außer du hast darauf gewartet, dass der Chef in Ruhestand geht. Daher sind die Folgen des NICHTS-TUNs aus meiner Sicht dann auch nicht wirklich verwunderlich:

  • hoher Krankenstand

  • schlechtere Gesundheit

  • Verbitterung, Resignation

  • innere Kündigung, Warten aufs Wochenende, den Urlaub, die Rente

  • Ärger mit der Familie, reduzierte soziale Kontakte

  • vermehrter Konsum von Alkohol / Süßigkeiten / Junk Food

  • … klingt alles nicht wirklich prickelnd, oder?


Bitte nicht in die Opferrolle als Arbeitnehmer gehen

Ich erlebe leider sehr häufig in meiner Arbeit als Coach, dass angestellte Arbeitnehmer sich oft als „Opfer der Umstände“ sehen und gar nicht auf die Idee kommen, dass sie etwas zur Änderung der Umstände beitragen könnten. Parallelen zum gesellschaftlichen Leben, in dem „die da oben“ für alles Schlechte im eigenen Leben verantwortlich gemacht werden, drängen sich da unweigerlich auf.

Warum ist das so?

Dafür gibt es viele Gründe. Das könnten Soziologen und andere Experten bestimmt besser erklären als ich. Sicherlich hat auch die jahrelange „alternativlose“ Politik unserer Kanzlerin ihren Teil dazu beigetragen. Aber schon viel früher, schon als Kind oder Jugendlicher lernt man, sich zu fügen:

  • Eltern wollen, dass Kinder nach ihren Vorstellungen heranwachsen und sich benehmen

  • Schulen wollen gefügige Schüler*innen, die bitte bloß nicht zu viel Extra-Arbeit machen

  • Kirchen wollen Schäfchen (Die sagen es wenigstens offen!)

  • Betriebe wollen Mitarbeiter, die funktionieren, wenig krank sind und den Mund halten

  • Und selbst Studenten diskutieren seit der letzten großen Bologna-Reform nicht mehr so viel, wie wir es noch getan haben, sondern sind mit Auswendiglernen, Praktika und Jobben für den Lebensunterhalt mehr als rund um die Uhr beschäftigt

Ja, das alles trägt dazu bei, dass unsere Widerspruchsfähigkeit und unser Glaube an uns selbst an Kraft verloren hat. Dass wir gelernt haben, bloß nicht aufzufallen. Dass wir es machen „wie alle anderen auch“. „Die Gesellschaft“ profitiert offenbar davon. Aber sind wir nicht ebenfalls Teil der Gesellschaft?


Jeder, der sich über einen längeren Zeitraum in seinem Arbeitsumfeld unwohl fühlt, hat doch das Recht, alles zu versuchen, was in SEINER EIGENEN MACHT steht, damit es ihm besser geht. Und wenn sich die Vorgesetzten coachen lassen, warum denn dann auch nicht die Mitarbeiter*innen?


Wege aus Deiner Krisensituation am Arbeitsplatz heraus


Coaching am Arbeitsplatz - Wege aus der Krise

Wenn du aber etwas verändern möchtest, braucht es zuallererst deine ENTSCHEIDUNG, etwas verändern zu wollen. Damit verlässt du die Opferrolle. Das gilt übrigens ja nicht nur für den Business-Bereich, wie du vielleicht merkst. Das gilt immer!


Dann suchst du dir gezielt Hilfe und Unterstützung. Vielleicht reicht da schon, das Thema beim Chef/bei der Chefin direkt mal anzusprechen.


Chefs sind auch nur Menschen

Vielleicht weiß sie oder er gar nichts von deinem Problem oder sieht es nicht als Problem an oder denkt, so lange du dich nicht rührst, wird ja alles in Ordnung sein. Das bedeutet, es gehört auch zur Pflicht eines Arbeitnehmers, das Gespräch zu suchen und nicht die ganze Kommunikations-Verantwortung an die Führungsriege abzugeben. Wenn das nicht fruchtet, suchst du dir eine/n Coach.


Coaching am Arbeitsplatz als Helfer in der Not


Nutze die Vorteile deines Coachings am Arbeitsplatz:

  • Coaching hilft dir dabei, die Situation zu reflektieren. Mal einen anderen Standpunkt einzunehmen. Vielleicht das Ganze aus der Vogelperspektive zu betrachten. Und zu Lösungen zu kommen, die für dich stimmig sind. Warum sollte das denn bitte schön einzig Führungskräften vorbehalten sein?

  • Coaching gibt Dir Stärke zurück. Denn Coaching hilft auch, den eigenen Anteil an dem, was schief läuft zu sehen und dafür die Verantwortung zu übernehmen.

Und: Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie oft Themen, die im Business hochkamen, schon ganz arg alt sind. Grundlagen für den aktuellen Konflikt wurden schon vor Jahren (außerhalb des Business- Kontextes) gelegt – und nie gelöst. Dafür ist energetisches Coaching super geeignet, um in drei, vier Sitzungen eine richtig gute, tiefe Transformationsarbeit zu machen, von der du eben dann in allen Lebensbereichen profitierst.


Übernimm die Verantwortung für dein Wohlsein auch in deinem Berufsleben!


Schließlich verbringst du dort eine Menge Zeit an Deinem Arbeitsplatz, nicht wahr? Und was ist Zeit anderes als dein Leben? Du bist schließlich auch ein Manager – dein eigener Manager. Du führst vielleicht keine anderen Menschen, aber auf jeden Fall führst du dich!


Es gibt niemanden, den du besser führen solltest als dich selbst.

 

Gern kannst Du Dich bei mir direkt melden, wenn ich was für dich tun kann.

Schreib mir eine E-Mail an und schildere mir das Problem. Und dann schauen wir, was ich für dich tun kann, und du entscheidest, ob du diesen Weg gehen möchtest: >> Kontakt Corinna Agrusow

 


Bildnachweis: Dank an Wix, Canva und Pixabay für die hier verwendeten Fotos!


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