Wie bekomme ich mehr Zeit für mich?

Aktualisiert: 30. Mai



4 wichtige Schritte für mehr Zeit in deinem Leben


Zeit-Management klingt für meine Ohren sehr technisch. Es suggeriert, dass wir unsere Lebenszeit "managen könnten". Und wenn man nicht mit seiner Zeit auskommt, dann muss man eben Zeit“management“-Methoden lernen und dann wird alles besser.


Doch ist das wirklich so?


Nähert man sich dem Thema „Zeit-Management“, wird deutlich, dass es hierbei recht schnell ans Eingemachte geht. Denn: Es geht eben nicht nur darum, hier und dort an ein paar Stellschrauben zu drehen – und auf einmal liegt die perfekt geplante Woche vor dir. Wenn du es ernst meinst, kommst du nicht umhin, dir einige bewusstseinserweiternde Fragen zu stellen und dich mit den Antworten ehrlich zu beschäftigen. Das braucht wiederum Zeit, Energie und vor allem den Willen, wirklich etwas am eigenen Tagesablauf ändern zu wollen.


Bedenke, dass wir alle 24 Stunden am Tag zur Verfügung haben. Das ist sozusagen unsere 100 Prozent-Torte, vor der wir alle sitzen und die wir alle irgendwie Tag für Tag aufteilen müssen.


Es gibt letztlich genau zwei Meta-Fragen zum eigenen Zeit-Management, die jeder für sich beantworten muss:

  • Wofür möchte ich in Zukunft mehr Zeit aufwenden?

  • Wofür möchte ich in Zukunft weniger Zeit aufwenden?

Lass uns nun in die ersten der acht Schritte einsteigen:

 


Hier schreibt Corinna Agrusow

Ich bin seit 2006 selbstständig als Coach, Trainerin und Beraterin tätig. Ursprünglich komme ich aus der Kommunikations-Beratung - und auch in diesem Bereich berate ich nach wie vor meine Klienten sehr gerne. Vor allem Kommunikations-Probleme am Arbeitsplatz sind ja nun nicht gerade selten und bereiten häufig Stress, nicht wahr?


Mein Angebot kannst Du >>hier kennenlernen





 

Schritt 1: Bestandaufnahme


Nimm dir ein Blatt Papier und zeichne einen Kreis darauf. Und nun zeichne auf diesen Kreis, wofür gefühlt deine Zeit gerade so draufgeht. Es geht nicht darum, dass du genau ausrechnest und z.B. 18,7 % für deine Rubrik „Treffen mit Freunden“ aufzeichnest. Es geht darum, dass du deine Zeit „gefühlt“ aufs Papier bringst. Das hat oftmals Erhellendes zur Folge:


  • Eine Klientin kam auf 140 Prozent Zeit. Sie lachte sehr, als sie das bemerkte.

  • Eine andere zeichnete 80% für den Lebensbereich „Arbeit“ in ihr Tortendiagramm ein – weil es für sie sich so anfühlte. Es war nicht nur die Zeit, die sie tatsächlich auf der Arbeit war, sondern auch die An- und Abfahrt sowie die vielen Gedanken an den Job, die sie auch in ihrer Freizeit (und sogar nachts) immer wieder verfolgten. Gespräche mit Freunden oder der Familie, die sich fast ausschließlich um die Arbeit zu drehen schienen.

  • Wenn jemand krank ist, kann dieses Thema ebenfalls stark vorherrschend sein.


Es gibt hierbei kein richtig oder falsch. Zeichne es einfach so, wie es sich für dich richtig anfühlt.

Als erste Orientierung rate ich dir zu folgender Aufteilung von Lebensbereichen, die sich in meinen Beratungsgesprächen mit Klienten bewährt haben:

  • Arbeit

  • Partnerschaft/Familie

  • Geld

  • soziale Kontakte

  • Sport/Gesundheit

  • Zeit für die eigene (spirituelle) Entwicklung


Schritt 2: Bewerten


Zeichne nun ein ++, +, - oder – an die einzelnen Bereiche.


Das zeigt dir ganz schnell auf, mit welchen Lebensbereichen du dich wohl fühlst und mit welchen nicht. Dann stell dir die oben beschriebenen Meta-Fragen und gehe gleich zum nächsten Schritt:



Schritt 3: Neue Entscheidungen treffen


Am besten du zeichnest jetzt einen neuen Kreis und malst die für dich optimale Zeit-Verteilung auf. So, wie du es dir wünschen würdest. Dabei siehst du zum Beispiel sehr schnell, welcher Bereich dir gut tut und in welchen Bereich du mehr Zeit investieren möchtest. Vielleicht ist ein Bereich auch noch ganz leer – zum Beispiel der mit der „eigenen spirituellen Entwicklung“.


Schritt 4: Eigene Bedürfnisse kennen


Es kann sein, dass du jetzt bereits Schmetterlinge im Bauch fühlst und ganz aufgeregt wirst, weil du etwas Neues angehst. Das ist toll! Es kann aber auch sein, dass deine Angst vor Veränderung (die von deinem Ego kommt und nicht von deiner Seele) dich lähmt und du an dieser Stelle am liebsten aufhören möchtest.


Das kannst du natürlich tun. Deine Entscheidung. Aber schade wäre es. Und auch nur aufgeschoben. Denn wenn dein Körper-Geist-Seele-System überfordert ist, dann wird es sich bald wieder melden.


Wenn unangenehme Gefühle oder gar Angst und Panik überwiegen, wenn mentale Hürden und emotionale Blockaden sich zeigen, dann rate ich dir an dieser Stelle zu deinem eigenen Wohl: Such dir eine Coach!


Und zwar jemand, der nicht allein auf „Zeit-Management“ spezialisiert ist, denn du merkst ja, dass es um viel mehr geht.


Typischerweise können aus deinem System an dieser Stelle folgende Gedanken hochploppen:

  • Was soll denn das? Mir geht's doch gut.

  • Wie soll ich mich denn jetzt auch noch darauf konzentrieren?

  • Wo soll ich die Zeit resp. das Geld resp. die Energie hernehmen, um durch Veränderungen zu gehen?

  • Oder der Klassiker: Das schaff ich eh nicht!

Damit bist du nicht alleine! Das ist – leider - weder außergewöhnlich oder unnormal. Unser Ego verharrt nun einmal lieber in Situationen, die es kennt, auch wenn sie uns nicht guttun, als sich freudig und erwartungsvoll zu neuen Ufern aufzumachen.


Hinderliche Glaubenssätze wie die eben genannten stammen aus unserer frühesten Kindheit (oder aus früheren/parallelen Leben) und sind nicht so ohne weiteres loszuwerden. Aber wenn du sie dir bewusst machst, indem du sie beispielsweise aufschreibst, laut vorliest und ihre Energie quasi „ausatmest“, tust du schon eine ganze Menge, um sie loszuwerden.


Ansonsten gönne dir auch hierbei ein, zwei Stunden Transformations-Coaching - und es wird dir sehr schnell spürbar besser gehen.


Übrigens: Ich lehre eine wunderbare Mental-Methode, mit der sich das ewig kreiselnde Gedankenkarussell im Kopf beherrschen lässt. Das ist in kleinen Gruppen möglich, aber auch natürlich gerne in einem Einzelsetting. BSFF (Be set free fast) ist keine neue, aber hoch effiziente Methode, die an einem Nachmittag gelernt werden kann - und dir dann für den Rest deines Lebens zur Verfügung steht. >> mehr Infos zu BSFF unter meinen Lieblings-Tools


"Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt."

In einem der nächsten Blog-Beiträge geht es dann mit den nächsten Schritten für mehr Zeit für dich weiter:

  • So machst du aus Wünschen Ziele

  • Ohne Ziele keine Zeit-Planung

  • Dein Masterplan

  • So bleibst du dran!

 

Gern kannst Du Dich bei mir direkt melden, wenn ich was für dich tun kann.

Schreib mir eine E-Mail an und schildere mir das Problem. Und dann schauen wir, was ich für dich tun kann, und du entscheidest, ob du diesen Weg gehen möchtest: >> Kontakt Corinna Agrusow

 


Bildnachweis: Dank an Pixabay.com für die hier verwendeten Fotos


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